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Dienstag, 16.12.2008

... und bei euch so?

"Guten Morgen," sagte die Mininacktnase und kuschelte sich um 6 Uhr zu Frauchen ins Bett, "nur noch zwei Minuten kuscheln." "Aber dann stehen wir auf," sagte das Frauchen vernünftiger Weise und fragte nach einer sehr kurzen Weile nach der Uhrzeit. "7.01 Uhr" las die Mininacktnase folgsam vom Wecker ab. "Uahh!!!" sagte das Frauchen....

"Haben Sie ein Passbild?" fragte die Frau von der Führerscheinstelle heute morgen. "Natürlich" antwortete das Frauchen und legte eines auf den Tisch. "Das können wir nicht nehmen, darauf halten Sie den Kopf schräg, das ist nicht mehr zulässig!" "Hmmppf..." sagte das Frauchen.

"Ich benötige noch Ihren Fahrzeugbrief." sagte die nächste Frau in der Kfz-meldestelle in der ehemaligen, 30 km entfernten Kreisstadt. "Der liegt Ihnen vor, den hat das Autohaus geschickt." entgegnete das Frauchen hoffnungsvoll. "Nein", bedauerte die nette Angestellte, " hier ist nichts eingegangen... "Hmmppff...grummel" dachte das Frauchen.

"Das tut mir leid, das habe ich vergessen" entschuldigte sich der Autoverkäufer beim Frauchen am Telefon, "aber Sie können sich den Brief ausnahmsweise abholen und wieder nach ... (30 km entfernte ehemalige Kreisstadt) fahren." "Sie können sich den Brief sonstwohin stecken" sagte das Frauchen nicht, sondern bat um Alternativlösungen. So ein Zulassungsservice ist unter normalen Umständen ganz schön teuer (hehe).

Möglicherweise stehen am Donnerstag endlich mal diese Landkreisbuchstaben am Briardmobil. Dann können wir auch wie die Dorfjacken in der Stadt fahren. (Machen wir aber jetzt auch schon).

Gut dass wir wenigstens schon alle Weihnachtsgeschenke haben.

Ach ja, wir wurden nach dem Behördenmarathon noch bei der Hundeoma (wink) abgegeben, weil die Mininacktnase als Hühnchen Engel verkleidet heute abend im Weihnachtsmärchen in der Schule auftritt. Langer Tag heute sozusagen.

vorweihnachtsgestresste Grüße, Nouki

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Dienstag, 09.12.2008

pauschal

Wieviel Hundefutter wir von der gesparten Steuer kaufen könnten (Frauchen kauft bestimmt trotzdem nur Schuhe).

pendelnde Grüße, Nouki

Wenn...

...die Mininacktnase bellt wie ein Hund, bekommt sie keine Hundekuchen sondern ein Erkältungsbad und Halsbonbons. Höchst interessant.

zurückbellende Grüße, Nouki

Pausenfüller

Wir sind Hunde, also jagen wir Katzen (oder so ähnlich). Damit Frauchen sich freut, wenn wir endlich alle verjagt haben. Aber es kommen immer neue nach. Eigenartig. Und freuen tut sich auch keiner (außer uns).

Gestern haben wir die Quelle dieser Katzenflut in unserem Dorf gefunden. Unsere Nachbarn sind schuld. Frauchen stand gerade mit uns vor der Tür und wollte mit uns über die Wiesen toben gehen, da ging beim Nachbarn die Tür auf und eine Katze kam in hohem Bogen herausgeflogen. Zum Glück stand Frauchen grade ganz sicher, sonst wär sie mit uns hinterhergeflogen. Spontan pflaumte sie das Nachbarskind voll, dass es doch nicht einfach Katzen aus dem Haus werfen könne. Das war gleich ganz zerknirscht, während wir sehr begeistert der weglaufenden Katze hinterherschauten. Blöde Leinen immer....

Jedenfalls scheinen die die ständig nachwachsenden Katzen hier am Fließband herzustellen und bei Überproduktion werden die Produkte eben verschleudert oder so.

geschleuderte Grüße, Nouki
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Donnerstag, 13.11.2008

Wenn...

...Frauchen und die Mininacktnase morgens ausführlich die Rätsel auf der Cornflakes-packung lösen, kommen sie zu spät (zum Glück nicht zur Schule, aber immerhin zur Arbeit). (Es sind 10 Honigtöpfchen)

augenverdrehte Grüße, Nouki

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Dienstag, 11.11.2008

Briards sind die saubersten Hunde der Welt


Und um das zu beweisen, zeigen wir euch heute mal unsere Pflegegewohnheiten.

Am Anfang jedes Spaziergangs muss erstmal ausführlich und gründlich nach vorhandenen Schlammlöchern gesucht werden. Sind bereits alle ausgetrocknet, muss man in den Entwässerungsgraben an der Seite springen, dort findet sich immer Matsch für eine gesunde Schlammpackung.

Nach dieser ersten Wellnessbehandlung sind wir so dreckig, dass Frauchen sogar froh ist, wenn wir durch eine Pfütze laufen. Sonst meckert sie immer, wenn wir das tun.

Da man durch das Durchlaufen einer Pfütze nicht überall nass wird, hat Cousteau eine neue Technik entwicklet, die er sich patentieren lassen will. Dazu rast er ganz schnell auf Frauchen, die hinter der Pfütze steht, zu und bremst in der Pfütze. Jetzt ist nicht nur er über und über mit Pfützenwasser gespült, sondern auch Frauchen und ich.

Nach dieser Prozedur sehen wir so aus:
 

und so:




Um nach dem Spaziergang noch eine entspannende Fellmassage zu bekommen, muss man nun noch durch ein bis drei Klettenbüsche laufen. Die Wellnessklebedinger bleiben dann dank ihrer Naturhaftkräfte im Fell hängen und müssen von Frauchen in liebevoller Handarbeit wieder rausgepult werden. Sehr entspannend (jedenfalls für uns).

Für die Zahnreinigung und der Wiederherstellung frischen Atems bekommen wir noch jeder ein großes Stück getrockneten Pansen zur freien Verfügung.

Und schon fertig: Zwei blitzsaubere duftende Briards.

Warum Frauchen jetzt den Kopf schüttelt und Stinkeschweine zu uns sagt, wissen wir auch nicht.

frisch gewellnesste Grüße, Nouki
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Donnerstag, 30.10.2008

gemischtes Doppel

Gestern hat Frauchen uns mal wieder gemeinsam longiert. Erst musste einer von uns Platz machen, während der andere flitzen durfte, dann durften wir gemeinsam flitzen.

Dabei hat Frauchen interessante Unterschiede festgestellt:

Wenn ich am Kreis liege und Cousteau an mir vorbei muss, quetscht er sich zwischen Kreis und mir entlang und muss mächtig aufpassen, nicht über das Absperrband zu treten. Ansonsten ist es ihm schnurzegal, ob ich da liege oder nicht.

Wenn Cousteau am Kreis liegt und ich an ihm vorbei soll, mach ich das erstens nicht gerne, mache ich das zweitens, indem ich einen Bogen um ihn laufe, springe ich zwar auch über ihn, wenn Frauchen das möchte, finde es aber nicht gut.

Auch wenn wir zu zweit longiert werden, passe ich auf, dass ich ihn nicht überhole, sondern bleibe brav hinter ihm. Cousteau überholt mich dagegen problemlos. Am Anfang, wenn er sehr motiviert ist, gern auch mit kurzer Spielaufforderung.

Wenn Frauchen den Futterdummy wirft, kriege immer ich ihn. Dafür kann der Fresssack die Frolics fangen, die Frauchen aus dem Kreis wirft. Mir wirft sie keine raus, weil ich dann immer eine Viertelstunde mit Suchen beschäftigt bin :-)

In entgegengesetzte Richtungen laufen können wir nicht, weil ich, wenn mir Cousteau entgegen kommt, die Richtung wechsle. Scheint, als wollte ich mit ihm nix zu tun haben am Kreis. Sonst mag ich ihn aber ganz gern, echt!

longierte Grüße, Nouki

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Dienstag, 28.10.2008

Strähnen

Kennt ihr das, wenn man so Strähnen hat (Glücks- oder Pech-). In den letzten 14 Tagen sind eine Uhr, ein Toaster, ein Mixer, ein Bremslicht am Auto und eine Glühlampe kaputt gegangen. Haben einfach den Dienst verweigert nach so vielen Jahren störungsfreier Funktionalität. Gut dass der PeZe hier meinem Arbeitgeber gehört!

wartungsfreie Grüße, Noukis Frauchen

Leinen los!

Der Vorteil daran, auf dem Lande zu leben, ist, dass dort kaum Autos fahren und man abends und morgens lange Spaziergänge ohne Leine auf den nächtlich verlassenen Straßen machen kann.

Der Nachteil daran, auf dem Lande zu leben, ist, dass dort gefühlte achthundertausendvierundsiebzig Katzen wohnen, die die Angewohnheit haben, alle abwechselnd genau vor unserer Tür zu sitzen. So kann es passieren, dass Frauchen ahnungslos die Tür aufmacht und zwei Katzen in zwei verschiedene Richtungen springen.

Heute morgen, als die Mininacktnase ihren Mininacktnasenpflichten gemäß den Restmüll rausbrachte, ließ sie die Tür hinter sich offen und Cousteau schlich sich hinterher um mal wieder ein Kätzchen hinter den nächsten Busch zu scheuchen. Das gab Mecker und einen Kopfstreichler für mich, weil ich artig in der Küche das Schulbrotschmieren überwacht habe (ganz uneigennützig, versteht sich).

Mal sehen, ob es sich irgendwann herumgesprochen hat, dass unsere Türschwelle kein guter Schlafplatz für Katzen ist oder ob Frauchen uns vorher das Katzenjagen abgewöhnt hat. Was glaubt ihr?

Wenn ihr mal bei uns seid und Lust auf Kätzchen habt, müsst ihr übrigens nur in der Küche den Herd anstellen. Sofort sitzt mindestens eine Katze laut miauend auf dem Fensterbrett. Dann müsst ihr nur noch jemanden bitten, euch die Tür aufzumachen *ggg*

großkatzige Grüße, Nouki

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Freitag, 24.10.2008

Wenn...

... man im Muttiheft folgende Mitteilung findet:

"Bitte untersuchen Sie den Kopf Ihres Kindes auf Läuse!"

dann... fängt es bei Frauchens sofort an zu jucken. Jetzt auch grad wieder *schüttel*.

Auf dem Kopf des Mininacktnasenkindes befand sich glücklicherweise nur Sand und Glitzer. Aufatmen und Kind mit strengen Handlungsanweisungen (nicht die Köpfe zusammenstecken, keine Jacken und Halstücher tauschen, nicht kuscheln) in die Schule schicken.

kratzende Grüße, Noukis Frauchen

Donnerstag, 23.10.2008

höflich

Gestern war Frauchen mit der Mininacktnase einkaufen. Diese hatte sich Grießbrei mit Kirschen gewünscht. Lecker, wir dürfen immer den Rest auslecken...

Jedenfalls stöberte Frauchen in den Tiefkühltruhen rum, weil wir neuerdings so einen großen Gefrierschrank haben und gar nichts drin, und schickte die Mininacktnase derweil zum Süßkirschenholen.

Zur näheren Navigation deutete sie dem Kind die ungefähre Richtung zu den Konserven und stöberte weiter (Rabenmutti, die).

Die Mininacktnase ortete aber nur Sauerkraut und Oliven, fand die Kombination mit Grießbrei nicht besonders verlockend und suchte sich selbst Hilfe, denn das Frauchen scannte inzwischen die Kühlregale.

Also sprach sie die nächstbeste Verkäuferin an, ließ sich von ihr die Süßkirschen im Glas zeigen, suchte das größte Glas aus und kam mit der Verkäuferin wieder aus dem Gang. Das Frauchen hatte sich inzwischen von der kalten Kost losreißen können und erblickte erstaunt die von der Verkäuferin flankierte Minieinkäuferin.

"Ich habe eine Verkäuferin gefragt, weil ich die Kirschen nicht gefunden habe", verkündete die Mininacktnase stolz. "Oh", sagte das Frauchen. "Schlau von Dir. Und war sie denn höflich?" wollte das Frauchen (eigentlich von der Verkäuferin) wissen.
"Ja! War sie." antwortete die Mininacktnase, wohlwollend nickend und die Verkäuferin und das Frauchen fielen fast um vor Lachen.

kichernde Grüße, Nouki

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Achatschneckeneieraufzuchtsexperimentsabbruch

... oder so ...

Die Eier haben sich auch nach Wochen liebevoller Aufzucht im eigens für sie präparierten Olivenglas nicht zu Schnecken entwickelt. Sie wollten in jedem Fall ihren eiförmigen (oder eher runden) Zustand beibehalten. Nun sind sie schweren Herzens in eine neue Aufbewahrungsform namens Restmülltonne umgezogen. Schade das!

wieder Schnirkelschnecken einsammelnde Grüße, Noukis Frauchen

war ruhig hier...

... es gab viel zu tun und zu organisieren und zu räumen und zu schrauben und zu schleppen. Jetzt ist unser Haus größer, der Garten winziger, der Schulweg länger und die Familie kleiner...

mal bei euch rumlesen gehende Grüße, Noukis Frauchen

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Dienstag, 07.10.2008

Hiiilfe!!!

Die wollen uns fertig machen, bestimmt!

Das Frauchen schaute heute morgen in das Muttimitteilungsheft, um zu sehen, ob sie wieder Unmengen an Kleingeld für die Schule mitgeben muss oder sich das Mininacktnasenkind daneben benommen hat oder ob es sonst etwas neues gibt, was die Lehrerin dem Frauchen schon immer mal mitteilen wollte.

Drin war ein Zettel mit dem Ablauf der Projektwoche, die gerade läuft, denn nächste Woche sind schon Ferien und zu viel Unterricht ist ja auch nicht gesund :-)

Darauf (auf dem Zettel) stand, dass die Kinderchen gestern in die Ökoschule gehen würden (das wussten wir schon, denn die Mininacktnase hatte ausführlich davon berichtet ("schön", "mich hat eine Wespe gestochen", da will ich nie wieder hin", im Bus hat uns eine Frau Gummibärchen geschenkt", "Was wir da gemacht haben, hab ich vergessen")). Ah ja.

Weiter stand da, dass die Kinderchen heute zwei kleine Plastedosen (wir wohnen im Osten, da heißt das nicht Plastik) mitbringen sollen, für irgendwas mit Zahlen. Schweißgebadet suchte das Frauchen zwei kleine Pappkisten raus. Das Schulsystem möge uns verzeihen.

Dann stand da noch, am Mittwoch sollen die Kinderchen gepresste Herbstblätter mitbringen. Am Mittwoch!!! Eine vorbildliche Mutter hat so etwas natürlich vorbereitet. Das Frauchen aber schickte das Mininacktnasenkind nach draußen, Blätter sammeln und presste diese sofort in einen Bildband über den zweiten Weltkrieg. Morgen hofft sie dort drin frisch gepresste Blätter vorzufinden. Mal sehen.

gestresste Grüße, Nouki

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Donnerstag, 02.10.2008

Eigentlich

Eigentlich wollte ich einen Eintrag schreiben, wie verwirrt und unrettbar schusselig Cousteau wieder war, als er gestern am Zaun sein Bein hob und stehend dort sein Häufchen fallen ließ. Bis ich das hier las. Nun bin ich verwirrt und frage mich, ob der Hund doch nicht verwirrt war, sondern nur markieren wollte und zwar sehr nachhaltig oder doch einfach nur einen leichten Dachschaden hat. Ich persönlich tippe weiterhin auf letzteres!

gespannte Grüße, Noukis Frauchen

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Mittwoch, 01.10.2008

Spaziergänge an Regentagen

Eigentlich hatte das Frauchen gestern keine große Lust auf einen ausgedehnten Spaziergang. Faul hing sie auf der Couch rum, die Mininacktnase verwüstete ihr Zimmer in Ermangelung an sinnvoller Outdoorbeschäftigung durch Auskramen sämtlicher Barbiesachen und Pferdezubehör, wir lagen auf dem Hundeteppich und dösten vor uns hin. Draußen fiel fleißig der Regen vom Himmel und verwandelte den Garten in eine unrettbare Schlammwüste.

Gegen sechs wurde der Regen müde und verwandelte sich in ein leichtes Nieseln. Deshalb griff das Frauchen die Hundeleinen, die Mininacktnase griff zu Gummistiefeln und Regenjacke und wir zogen los.

Bei Regen ist in Magdeburg kaum ein Mensch auf der Straße. Der Hochseilspielplatz war ganz leer, die Hundewiese verlassen und die Parkwege verwaist.

Wir liefen den Schulweg der Mininacktnase und stellten fest, dass man zu Fuß in Kinderschritten und mit Mininacktnasentempo eine halbe Stunde braucht bis zum Schulhof. Ganz schön weit und der Grund, warum die Mininacktnase morgens mit dem Auto dort angeliefert wird.

Als wir an der Schule ankamen, hatten die Zweibeiner Lust auf Kakao (wir auch, aber uns fragt ja nie einer). Bis zum McCafé war es aber noch mal ein gute halbe Stunde zu laufen. Die Aussicht auf süße Heißgetränke mobilisierte aber offenbar die letzten Kräfte der Nacktnasen und sie machten sich zuversichtlich auf den langen Weg bis ins Gewerbegebiet zum nächsten Burgerbrater. Wenn wir gewußt hätten, dass wir da nicht mit reindürfen und Frauchen uns kaltblütig draußen am Zaun anbinden würde, wären wir nicht mitgegangen. Aber sowas wird uns ja nicht erzählt...

So durften wir also im Innenhof am Zaun festgebunden im Platz durch die Scheiben beobachten, wie sich die Nacktnasen in den bequemen Loungesesseln fläzten und weiße heiße Schokolade schlürften. Gemeinheit! Mit Schokoladentäfelchen und Babycino bewaffnet zogen wir dann endlich wieder los nach Hause, wo wir erst um 20 Uhr ankamen.

Wenigstens bekamen wir gleich Abendbrot und durften uns von dem anstrengenden Spaziergang ausruhen. Die Mininacktnase wanderte auch gleich ins Bett und schlief sofort ein. Wir dann auch auf dem Hundeteppich.

So war er, unser Regenspaziergang. Was habt ihr bei dem Wetter gestern gemacht?

trockenfönende Grüße, Nouki

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Freitag, 26.09.2008

Transportsicherung

Gestern sind die neuen Schneckeneier bei uns angekommen. Weil die letzten Schneckeneier die automatisch ablaufenden Pressvorgänge der Deutschen Post leider nicht überlebt hatten, steckten die Eier diesmal in einem weiteren Ei, einem Überraschungsei nämlich. Quasi mit Netz und doppeltem Boden oder doppelter Eihülle...

Ein Ei hat leider auch diese Form des Transports nicht überlebt und existierte nur noch als zerquetschte Kalkhülle, doch die Frau ... äh ... Mutti hat in ihrer unermesslichen Weisheit vorausschauender Weise drei Eier eingepackt, so dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, dass die neuen Schnecken nicht als Einzelkinder enden müssen (es besteht ebenso die Wahrscheinlichkeit, dass die Eier sich gar nicht entwickeln oder nur eins, aber das ignorieren wir jetzt mal).

Jetzt wohnen die Eier in einem als Brutkasten umfunktionierten Olivenglas. Drückt mal die Daumen.

brütende Grüße, Noukis Frauchen

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Montag, 22.09.2008

Suchwortauslese

wie stelle ich mich meine homepage in das internet.

Niedlich, irgendwie! Und ja, ich gebs zu, ich weiß es auch nicht und die Frage hätte auch von mir sein können :-) Erschreckend!

technisch unbegabte und den Plattenspieler noch mal ankurbeln gehende Grüße, Noukis Frauchen




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aber nicht ansteckend, oder?




unkommentierte Grüße, Nouki
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Seminare und so...

Ich habe euch ja noch gar nicht von unseren letzten Fortbildungen erzählt. Vor einer Woche war Frauchen mit dem Fresssack zu einem Mantrailing-Workshop bei Canis in Bad Bramstedt und gestern und vorgestern waren Nadin Matthews und Leo Busch von Canis bei uns und haben ein Seminar zum Thema Hundebegegnungen und Leinenaggression gegeben.

Auf dem Workshop hat Frauchen viel Theorie und Fachbegriffe rund ums Trailen gelernt und auch ein paar praktische Tipps bekommen. Der Fresssack durfte für Frolics trailen und hat den Rest der Zeit einen riesigen Wolfshundrüden angehimmelt. Mehr hat er mir nicht erzählt, wahrscheinlich hat er wieder nicht aufgepasst.

Auf dem Seminar an diesem Wochenende wurde ich gemeinerweise verliehen an eine Seminarteilnehmerin, deren eigene Hunde läufig waren und nicht mitdurften und ich hab ihr die Orientierung an der Leine sehr schwer gemacht, weil ich immerzu nach Frauchen gesucht habe, die in einer anderen Gruppe mit dem Fresssack gearbeitet hat. Dieses Leihfrauchen hat sich nicht besonders gut an mir orientiert, so dass ich mich dann am Sonntag auch mal an ihr orientieren musste, damit wir überhaupt mal vorwärts kommen :-)

Den Rest der Zeit wurde ich am Handballtor, das da so rumstand, angeleint und musste zugucken. Blöd.

Der Fresssack musste beweisen, dass er sich, wenn Frauchen das wünscht, sogar mit Bockwürstchen beschmeißen lässt, ohne die zu fressen und kaltblütig an Brötchen mit Leberwurst und lockenden Seminarleitern vorbeigehen kann. Das kann er.

Seine Herausforderung war der riesige Ridgebackrüde Baxter, der allen anderen Hunden ständig Gemeinheiten an den Kopf warf. Am Sonntag hatten dann alle Hunde gelernt, sowas zu ignorieren und im Zweifel ihren Leinenhalter zu fragen, ob man denn eventuell antworten dürfe. Man durfte nicht. Und gut wars.

Extra für Cousteau kam dann noch der wunderschöne und sehr stolze Huskyrüde Sonntag von Leo Busch vorbei, und Cousteau drehte sich gleich weg und behauptete, überhaupt keinen Husky zu sehen, geschweige denn zu riechen.

Weil so was auf einem Seminargelände nach einer Weile immer funktioniert, sind wir danach noch in zwei Gruppen spazieren gegangen und haben nach einer Weile die zweite Gruppe im  Wald wiedergetroffen. Alle Hunde sollten sich (mit oder ohne Leine) begegnen, ohne Interesse oder gar aggressives Verhalten zu zeigen.

Ich blieb an der Leine, weil das Ersatzfrauchen dachte, dass ich mit dem Originalfrauchen mitgehe, wenn sie mich abmacht (was ich auch getan hätte) und Cousteau durfte ohne Leine neben Frauchen hertrampeln und den ganzen anderen bösen großen Hunden begegnen, was ihm sonst eher schwer fällt. Der Fresssack hat das mit Bravour gemeistert und hat nur Frauchen angeschaut und die anderen Hunde gar nicht bemerkt. Nur als ich an ihm vorbeilief, schaute er mir nach, aber mehr auch nicht.

Wir können es ja nicht oft genug betonen, wie toll und durchdacht und sinnvoll und wissenschaftlich abgesichert Canis-Seminare sind, die mit Nadin Matthews sind nebenbei auch noch sehr unterhaltend und lustig. Leo Busch haben wir das erste Mal kennengelernt, eine tolle Frau mit einem interessanten beruflichen Hintergrund. Und nebenbei eine sehr gute Hundetrainerin.

werbende Grüße, Nouki

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Mittwoch, 17.09.2008

Suchwortauslese

bäh

Wie blöd ist das denn, nach der Elternversammlung um 21.30 Uhr nach Hause zu kommen mit riesigen Hunger im Bauch, weil die Elternversammlung schon um 19.00 Uhr angefangen hat und die Tür aufzuschließen und neben den sich freuenden Hunden liegt eine riesige Durchfallpfütze und du weißt nicht mal von welchem Hund und wenn du sie in den Garten lässt, weißt du es doch. Und dann musst du (noch hungrig, aber irgendwie ohne Appetit) diese Pfütze wegmachen und den Boden mit viiel Meister Proper wischen, damit es nicht mehr so stinkt und es ist spät ... und eklig...

Und nein, die Hunde waren nicht allein zu Hause!

Und ja, heute nacht musste ich noch zweimal den jammernden Hund rauslassen.

jammernde Grüße, Noukis Frauchen



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Montag, 15.09.2008

Obhut


Heute früh fuhr Frauchen in das teure Parkhaus in der Innenstadt, über dem ihr Büro liegt, in dem sie unser Futtergeld verdient. Dort in dem Parkhaus trifft man normalerweise Autos, Geschäftsleute, Parkwächter, Reinigungskolonnen, Park-and-Ridende und normale Autofahrer.

Kinder trifft man dort nur sehr selten und schon gar nicht allein. Pferd haben wir auch noch keins dort gesehen.

Heute morgen aber liefen dem Frauchen zwei Kinder fast ins Auto, die auf der Suche nach einem Pferd waren. Oder wenigstens einem Reiterhof. Und weil sie so orientierungslos umherirrten und eigentlich um diese Zeit in der Schule sein müssten, fragte Frauchen nach dem Grund ihres Aufenthalts im Parkhaus so ganz allein und bekam folgendes aufgetischt: Das Pferd der Kinder wurde gestohlen und auf einen Reiterhof in der Stadt verbracht und die Eltern suchten draußen mit dem Auto nach dem Pferd und die Kinder sollten hier drinnen suchen und suchten jetzt aber den Ausgang...

Nun ist das Frauchen zwar blauäugig und blondhaarig aber gar nicht so leichtgläubig, wie sie immer tut. Also hat sie die Kinder kurzerhand mit zur Arbeit genommen, Tee verordnet und weiter gefragt.

In Wahrheit kamen die Kinder aus einem Kinderheim in der nächsten Stadt, besuchten eine Förderschule in Magdeburg und sind aus dem Kleinbus, der sie jeden Morgen dort hinbringt, die letzten Meter bis zur Schule nicht gegangen sondern haben sich in die Innenstadt begeben.

Da saßen sie nun, tranken süßen Tee und amüsierten sich prächtig beim Papierfliegerbauen und um-die-Wette rülpsen. Die Erzieherin, die man erst gar nicht erreichen konnte und dann doch, holte sie irgendwann nach einer Stunde ab. Die Kinder hinterließen neben von dem Krach mehrere leicht genervte Sachbearbeiter, einen von der Blumenerde befreiten Blumentopf, jede Menge Teeflecken auf dem Konferenztisch und zwei wunderschöne Bilder von dem beschriebenen Pferd und einem Fantasietier.

Und bei Frauchen hinterließen sie das dumpfe Gefühl, ihnen ja irgendwie schon geholfen zu haben, aber andererseits wieder doch nicht, denn die wirklichen Probleme der Kinder werden wohl nicht gelöst werden.

nachdenkliche Grüße, Nouki

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Donnerstag, 11.09.2008

Besuch


Wenn ich irgendwann mal einsam sein sollte in den Weiten des WeltWeitenWerbenetzes, stelle ich bei Frau ... äh ... Mutti einen Link in die Kommentare und warte auf Sie alle.




Dass mein Besucherzähler dreistellige Zahlen anzeigen kann, wusste ich bisher gar nicht :-)

Das nächste Mal räume ich auch vorher auf und backe Kekse.

erstaunte Grüße, Noukis Frauchen


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Mittwoch, 10.09.2008

rot weiß

Das ist jetzt nur eine Vermutung, aber die Deutschen spielen bestimmt deshalb so schlecht, weil sie denken, die Weißen wären in ihrer Mannschaft. Anders ist das irgendwie nicht zu erklären.

.....

Originalton Bela Rethy: "Ich warte noch darauf, dass Podolski explodiert, bisher ist in diesem Spiel nicht viel von ihm zu sehen." Die Strafe fände ich jetzt zu hart.

.....

Zum Glück sind die so rücksichtsvoll und sind bis Greys Anatomy fertig. Von dem Gesichtspunkt aus könnte die Deutsche Mannschaft immer in Finnland spielen...

.....

Gute Nacht wünschende Grüße, Noukis Frauchen

Rettungshunde für Nepal




Vor ein paar Jahren waren wir mal auf einem Rettungshundeseminar. Genauer gesagt ein Freiverweiserseminar. Ganz genau genommen bin ich ja nie ein Freiverweiser gewesen (wenn auch kein richtiger Verbeller, hihi), aber wir haben ein anderes Rettungshundeteam begleitet und bekamen auch für Verbeller wertvolle Tipps und extra Übungen.

Die Leute, die das Seminar damals gaben, haben inzwischen ein sehr interessantes Projekt gestartet. In Nepal soll eine Rettungshundestaffel neu aufgebaut werden. Dazu werden nicht nur die üblichen Geldspenden, sondern auch Rettungshundeausbilder, geeignete Junghunde und engagierte Leute gesucht. Lest einmal hier http://www.rettungshunde-nepal.de/ nach, wenn euch das Thema interessiert.

Wir wünschen den organisierenden Rettunsghundeführerinnen viel Erfolg bei dem Projekt.

reportierende Grüße, Nouki
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rosa

Warum auch braun nehmen, wenn man rosa hat:





Inhalt der Federtasche nach 2 (in Worten zwei) Wochen Schule. Kann man rosa auch einzeln kaufen?

weggespitzte Grüße, Noukis Frauchen
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Vorfreude - geplatzt


Gestern schaute ich wie jeden Tag nach der Arbeit in den Briefkasten. Diesmal lag ein kleiner Briefumschlag von Frau ... äh ... Mutti drin, mit den bestellten Schneckeneiern. Achatschneckeneiern. Achatina fulica.

Fröhlich rief ich die Mininacktnase, wir öffneten den Umschlag und drin war das hier:




Ein wenig platt sah die Schneckeneierbehausung aus. Leider muss die Deutsche Post den Brief für ein seltenes vierblättriges Kleeblatt gehalten haben - jedenfalls wurde es ordentlich gepresst.

Das hält auch das stärkste Schneckenei nicht aus. Die beiden künftigen Haustiere sahen nach dem Transport leider so aus:



und so:



Sehr schade das. Nun überlegen wir, ob wir der Frau Mutti und ihren entzückenden Kindern eine Ladung Überraschungseier schicken und um Übersendung von zwei weiteren Eiern in postsicherer Ü-Ei-Verpackung bitten *liebguck*. Filmdosen hat ja heute keiner mehr...

schneckeneier beerdigende Grüße, Noukis Frauchen
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Dienstag, 09.09.2008

Jetzt kommt Werbung

Frauchens Auto macht seit einiger Zeit so eklige Flecken auf Parkplätze. Schwarze ölige Flecken. Deshalb ist sie heute früh mit dem Briardmobil zu Pit Stop gefahren, damit sich das mal ein fachkundiger Briardmobilexperte anschauen kann.

Der fuhr unser tapferes Tuckerdieselchen auf eine Hebebühne, hydrauligte es in den Werkstatthimmel, stellte sich tapfer drunter und schraubte und schraubschlüsselte und sprühte und wischte und putzte und schraubte wieder und fragte nach dem letzten Ölwechsel. Das Frauchen musste völlige Unwissenheit zugeben, ließ es sich aber nicht nehmen, über den Zeitpunkt wild zu spekulieren. Der Briardmobilexperte grinste und schraubte wieder und wischte nochmal und fuhr das Auto runter und prüfte den Ölstand und befand ihn für ausreichend und fuhr das Auto aus der Werkstatt. Nach 20 Minuten und etwas ölverschmiert (der Experte, das Auto ja sowieso).

Dann erklärte er dem Bahnhof verstehenden Frauchen was von Ölablassschraube und Filter, die allesamt locker vor sich hin vibriert hätten beim Fahren und von Öl, das sich vom Fahrtwind und Tuckerei durch den ganzen Motorraum verteilen würde und das jetzt wahrscheinlich alles gut sei und wenn nicht, das Briardmobil nächste Woche nochmal vorstellig werden solle.

Und Frauchen fragte bebend und beeindruckt ob der vielen Fachausdrücke nach dem Preis und hörte: "Das kostet nichts, ich hab doch nur drunter geguckt." Und Frauchen sagte trotzig: "Aber auch geschraubt und geputzt." Und der Experte zuckte die Schultern und wollte immer noch kein Geld.

Jetzt sitzt das Frauchen gut gelaunt im Büro und überlegt schon, was sie sich von dem gesparten Geld kaufen geht.

Trinkgeld hat sie natürlich gegeben. Viel!

Werbung endende Grüße, Nouki

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Montag, 08.09.2008

Fanggen

Wenn man kein Fang-Gen hat, wie jeder durchschnittliche mitteleuropäische Briard, den wir kennen, muss man die fehlenden vererbten Voraussetzungen eben mit mehr Fleiß und Ehrgeiz ausgleichen.

Frauchen hat das ja beides nicht, aber die Mitbewohner von Rambo und Ripley glaubten an Cousteau und seinen unerschütterlichen Drang, alles zu fressen und bewarfen ihn solange mit Frolics, bis er eins gefangen hat. Wirklich!

Genauere Analysen und Zeitlupenaufnahmen mit der Hochgeschwindigkeitskamera ergaben, dass er sich dazu hinstellt und einfach den Mund aufmacht und wenn was reinfliegt, kaut, aber immerhin. Für schlechte Werfer ergibt sich immer noch der Eindruck, er könne nix aus der Luft fangen, aber die sind im Zweifel selber schuld. Könnten ja besser werfen.

Ich für meinen Teil habe diese spannenden Übungsstunden leider verpasst, weil sich bei meinem ausdauernden antrainierten Rettungshundgebell der jeweilige Werfer und Fänger nicht konzentrieren können - angeblich.

Sollte es wider Erwarten in naher Zukunft Frolics vom Himmel regnen, ist Cousteau eindeutig im Vorteil. Allerdings werde ich ihn in diesem Fall so nachdrücklich anknurren, dass er mir alle gefangenen Stücke sofort schenkt. Ganz freiwillig, versteht sich.

ausgefuchste Grüße, Nouki, weiter auf dem Boden nach runtergefallenen Frolics suchend

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Suchwortauslese

Wenn nachts mehrere Leute nach Schneckenfotos suchen, meinen die doch die Weichtiere, die gern Salat fressen, oder?

nachfragende Grüße, Noukis Frauchen

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Gegenlicht


Wenn einen morgens ganz viele Entgegenkommer freundlich mit Lichthupe oder Winkbewegungen grüßen, kann es auch am Fernlicht liegen, welches das Auto irgendwie von allein angeschaltet haben muss... Dabei war es längst hell.

geblendete Grüße, Noukis Frauchen

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Donnerstag, 04.09.2008

Salami mit Salat...


... und Lama-Mist kann die Mininacktnase jetzt lesen. Sehr sinnvolle und praktische Wörter, wie ich finde.

pädagogische Grüße, Noukis Frauchen

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Dienstag, 02.09.2008

eben...

... bin ich hoch erhobenen Hauptes am Weight Watchers Stand vorbeigelaufen und habe mir beim benachbarten Bäckerstand ein Blätterteigteilchen geholt. So! Schmeckt lecker und ein bisschen nach schlechtem Gewissen.
Guten Appetit wünschende Grüße, Noukis Frauchen

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Sonntags im Schnirkelschneckenwald...

an der Schnirkelschneckenschneise, die so heißt, weil man da unzählige verwaiste Schneckenhäuser finden kann, aber niemals lebendige Schnecken, als habe eine geheimnisvolle Schneckenepidemie oder Kalkmangel sie alle dahingerafft....

Wir waren mit den Fahrrädern dort, die Mininacktnase, der Fresssack und ich. Und es gab Picknick, von der Mininacktnase kulinarisch zusammengestellt:




Unser Mahl bestand aus oben gezeigten Kauartikeln, Babybels, Gummibärchen, Caprisonne und Esspapier. Prima!

Cousteaus Mahl bestand nur aus Esspapier, obwohl ich glaube, ihm wäre ein Babybel lieber gewesen.



In der Schnirkelschneckenschneise müssen natürlich Schneckenhäuser gesammelt werden, ging ganz schnell:



Die Schneckenhäuser müssen mangels anderer Dekoration ganz ordentlich am Tischrand aufgereiht werden (das wiederum hat seeehr lange gedauert).



Sieht aber toll aus, oder? Und wir haben nur ein besonders schönes Exemplar mit nach Hause genommen. Das wohnt jetzt bei den lebenden Schnecken, die die Morbidität hinter diesem Symbol hoffentlich nicht sehen können (sehen ja sowieso nicht sehr gut, die Guten).

schnirkellose Grüße, Noukis Frauchen
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Suchwortauslese

"JUNGE MENSCHEN; DIE IN DIESER ZEIT NICHT GUT KLARKOMMEN; HOLEN AUCH IM SPÄTEREN LEBEN SELTEN AUF englisch."

die längste Suchwortkombination der Welt oder so. Miriam und Habca, ihr könnt das doch bestimmt korrekt übersetzen und dem Sucher helfen, oder?

beeindruckte Grüße, Nouki

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Montag, 01.09.2008

Eklig!!!!

Wenn am Boden des Fruchtbuttermilchbechers der Sorte Erdbeer (fettarm) ein Pfirsichwürfel (hoffe ich jedenfalls sehr) schwimmt. Jetzt ist mir komisch!

schwummrige Grüße, Noukis Frauchen

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Kurzurlaub


Als gestern der Opa kurz vorbei kam um etwas abzuholen, habe ich mich sofort in sein Auto gesetzt, mich vor dem Vordersitz zusammengerollt und so getan, als würde ich ganz fest schlafen. Hat geklappt. Opa hat mich mitgenommen.

Bei Oma und Opa ist es nämlich sehr schön. Aufgrund der Riesenkoizucht gibt es dort immer Premiumfischfutter, das teurer als unser Hundefutter ist und sehr lecker schmeckt. Bestimmt ist das auch für Briards irgendwie gesund, ich schwimme ja auch gern :-) Ansonsten kann man mit Opa prima Mittagsschläfchen machen und bekommt schön den Bauch gekrault. Sogar Stöckchen werfen haben wir gespielt, aber nach drei Runden hatte ich keine Lust mehr, bin ja kein Schäferhund.

Und das Beste: den Fresssack habe ich bei Frauchen gelassen, der musste mit ihr und der Mininacktnase Fahrrad fahren und sich benehmen, hihi. Abends hat Frauchen mich aber wieder von Oma und Opa abgeholt. Da habe ich mich auch gefreut. Abendbrot gabs auch noch, obwohl Frauchen ganz schön kritisch meinen Bauchumfang beäugt hat. Krieg ich jetzt bestimmt wieder Diät! Soll sie mal lieber selber....

schnell wegduckende Grüße, Nouki

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Buxtehude und so

Vielen Dank an DJs Frauchen für das Beweisfoto. Sehen könnt ihr es hier. Beim DJ. Im Alten Land (das ist irgendwo da oben, an der Elbe, im Norden gewissermaßen.)
geografische Grüße, Noukis Frauchen

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Donnerstag, 28.08.2008

Verbesserung


"Oma hat gesagt, ich soll Papa eine schöne Verbesserung wünschen." sagte die Mininacktnase nach dem Telefonat und verschwand in Richtung des verschnupften Herrchens.

verbesserte Grüße, Nouki

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notfalls...

... wenn die Mininacktnase ihr selbstgebackenes Olivenbrot mit Fleischsalattopping und ihre Lion-Cornflakes nicht schafft, schmeckt uns das auch ganz gut. Die Schulschnitten nachmittags sind aber auch nicht schlecht!

Gourmetgrüße von Nouki und Gourmandgrüße von Cousteau

Mittwoch, 27.08.2008

fleckig

Nicht nur Lotte und Emil haben ihn, der Fresssack hat ihn auch, den Zungenfleck. Guggst du hier:



Ich hab übrigens keinen. Und ihr?

unbefleckte Grüße, Nouki

Dienstag, 26.08.2008

Zwergspitz

Eben beim Spaziergang durch das abendliche Ottersleben haben wir einen schwarzen Zwergspitz gesehen, der laut keuchend und knurrend und bellend und japsend an seiner Flexileine hing und nach vorn und hinten und zur Seite schoß, hier schnüffelte, da hechelte, dort pinkelte, sein Frauchen von einer Laterne zur nächsten zog und furchtbar aufgeregt war, dass wir gar nicht wussten, wer uns mehr leid tun sollte, Frauchen oder Hündchen.

Zu unserem Erstaunen, schaffte es die Dampfmaschine auf vier Beinen noch lauter zu werden, als wir ihn überholten, fast hatten wir ein wenig Angst um sein Herz. Armer Kerl.

Gruselig hingegen war dieser unheimlich monochrome und noch dazu völlig schweigsame Dalmatiner, der sich kommentarlos mit den Vorderpfoten auf sein Tor stützte und geheinisvoll auf uns herunterblickte. Den fand sogar Frauchen gruselig, die sonst nichts so leicht erschüttern kann.

Ansonsten trafen wir die üblichen abendlichen Verdächtigen und drei Katzen, die wir aber nicht jagen durften. Schade eigentlich.

eine gute Nacht wünschende Grüße, Nouki

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Fotos II


Frauchen hat sich ja nun vorgenommen, künftig bessere Fotos von uns zu machen. Auf jeden Fall macht sie neuerdings mehr Fotos von uns und verbringt Stunden vor dem Lepptopp und macht Fotoschopf oder so. Das ist nun dabei herausgekommen:




Hmm, so ganz zufrieden ist sie immer noch nicht, weil wir einfach nie so gucken, wie sie das anordnet. Die Mininacktnase hat versprochen zu helfen und positioniert uns künftig richtig:


Aber so meinte sie das wohl gar nicht, hihi.

posierte Grüße, Nouki
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Montag, 25.08.2008

Fotos I

Hier noch mal die kleine Mininacktnase, jetzt akademisch:

von vorne:


 

und von hinten:



stolz rumzeigende Grüße, Noukis Frauchen
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Schulkind


Mal sehen, ob sie bald unsere Namen schreiben kann und ausrechnen, wieviel Gramm Hundefutter wir pro Tag fressen dürfen:


glückwünschende Grüße, Nouki

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Freitag, 22.08.2008

nur für Insider - wirklich!

Zufall?





verwunderte Grüße, Noukis Frauchen

Donnerstag, 21.08.2008

Ach


"Mama, an dem Zeichentisch haben wir das Interesse verloren, wir zeichnen nur noch am richtigen Tisch."

 

die werden soo schnell groß, vor allem im Hort!

 

Zeit festhaltende Grüße, Noukis Frauchen

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Suggestivfrage

"Wer sabbert denn hier immer den ganzen Fußboden voll, Cousteau?"

aufwischende Grüße, Nouki

unpassend

Obwohl Frauchen ganz schön lange Beine hat, passt Cousteau beim Slalom kaum durch. Zum Glück findet er Körperkontakt toll.
Ich würde besser passen, mache so einen Blödsinn aber nicht. Nämlich.

Dafür kann der Fresssack beim Apportieren den Futterbeutel nicht bis zu Frauchen bringen. Er lässt ihn genau 40 cm vor ihr fallen und kommt ohne Beutel bei ihr an und wundert sich, dass es nix zu fressen gibt. Auf die erneute Aufforderung, den Beutel zu bringen, nimmt er ihn wieder auf und legt ihn an die gleiche Stelle. Und geht zu Frauchen und wundert sich... Die wundert sich auch, nämlich wann er denn da was falsch verstanden hat. Cousteau ist nämlich davon überzeugt, dass er alles richtig macht.

Spätestens nach der vierten Aufforderung landet der Futterbeutel in Frauchens Hand oder wenigstens genau vor ihren Füßen. Man muss nur oft genug "Brings" sagen. Zerren will der Fresssack an dem Beutel nicht, ist ja was zu fressen drin. Werden wir wohl mal einen normalen Dummy benutzen und ihm das noch mal erklären.
Ich dagegen lass den Beutel natürlich solange in meinem hübschen Fang, bis Frauchen daran mit mir zerrt oder ihn festhält und leise sagt: "Komm, wir gucken rein." Dann lass ich den gleich los und bin immer aufs neue gespannt, was diesmal drin ist (es sind immer Frolics, aber ich bin trotzdem gespannt (;-).

berichtende Grüße, Nouki

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Mittwoch, 20.08.2008

ULF

Da lag heute morgen schon wieder Kotze auf unserer Freilaufstrecke, mit Würstchenstücken. Bäh. Und dieser Fresssack... ach, ich mags gar nicht schreiben...
schüttelnde Grüße, Noukis Frauchen

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Dienstag, 19.08.2008

... und so...

...ärgerlich... wenn der Kunde vor dir im Fotoladen den einzigen Verkäufer nach gefühlten 20 Minuten Beratung zum Kamerakauf noch nach der Zukunft der Analogfotografie fragt *ichhabsjetztsattholtmichhierraus*

...lustig... wenn eine erwachsene Frau in den besten Jahren, die sonst ganz normal aussieht, ihr Handy an einem Band um den Hals trägt.

...verwirrend... wenn du ein Kuscheltier aus einem ca. 1,5 Km langem Kuscheltierregal bei Müller aussuchen sollst und nicht mal für dich selbst.

...ruinierend... wenn der billigere der beiden vorrätigen Polfilter gerade mal 65 € kostet (Danke an Walter und Ash). (Der andere war von Rodenstock und der Preis passt hier nicht auf den Monitor, also lass ich ihn weg!)

...anstrengend... so ein Einkaufsbummel in der Stadt (eigentlich nur um ein Geometrieheft zu kaufen).

zusammenfassende Grüße, Noukis Frauchen


Montag, 18.08.2008

Wespen

Am Samstag hat mich eine Wespe gestochen. Weil ich versucht habe, nach ihr zu schnappen, hat sie mich zur Rache ins Bein gestochen.

Panisch habe ich versucht, das Gelände der Hundeschule zu verlassen und habe mich vors Tor gesetzt und Frauchen auffordernd angeschaut, mich rauszulassen. Die hat überzeugend nachgewiesen, dass Wespen einerseits durch das Tor einfach hindurchfliegen und mich auch draußen verfolgen und andererseits auch sowieso auf der anderen Seite des Tores existieren, aber das war mir egal. Ich hatte einen bösen Stich am Bein und Panik in den Augen. Mistvieh (also die Wespe)!

Frauchen hat gesagt, ich soll mich nicht so haben, es sei ja nicht mal geschwollen, aber das war mir auch egal. Habe ich mich eben in der Hütte unter den Tisch gelegt und mit allen geschmollt. So!

zerstochene Grüße, Nouki

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Donnerstag, 14.08.2008

wankelmütig

Immer wieder schön, wenn sich keiner entscheiden kann:
"auf Ihren Änderungsantrag vom 2008-....... ergeht unter Abänderung des Änderungsbescheides vom 2008-........ folgender Änderungsbescheid:"

verwaltete Grüße, Nouki





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Spam

"ACHTUNG !! Zur Zeit dauert die bis 15.08.2008, deswegen anregen wir zum Besuch unserer WebSeite."

Nee, ist klar!

misstrauische Grüße, Nouki

Mittwoch, 13.08.2008

misslich

Zwei Männer mit Bierdurst, zwei letzte Flaschen Bier, schon geöffnet auf dem Boden der Garage zwischen zwei Stühlen. Ein Cousteau mit zwei trampeligen Hinterpfoten.

Was macht das?

Ein Frauchen, das grummelnd zum PLUS fährt und neues Bier holt. Köter!

anstoßende Grüße, Nouki

neue Schneckenfotos


Wir haben eine neue Schnecke. Was für eine Art sie ist, wissen wir noch nicht, müssen wir noch Gugeln, auf jeden Fall ausnahmsweise keine Bänderschnecke.





Diese hier scheint aus einer Artistenfamilie zu kommen, denn sie kann Hochseilakrobatik:



(Frauchen liebt ihr neues Handy, das macht richtig schöne Bilder)

gehäuseschneckige Grüße, Nouki
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Überfall

Cousteau mag ja nicht so aussehen, aber in ihm steckt tatsächlich ein waschechter Briard. Gestern abend waren wir mit Frauchen spazieren. In der Ziwischenzeit hatte Herrchen Besuch bekommen und den mit in sein Arbeitszimmer genommen.

Als wir wieder zurückkamen, ging Frauchen hoch, sagte dem Besuch artig Guten Abend, knuddelte die schon im Bett befindliche Mininacktnase und ermahnte zum baldigen Schlafen und kam wieder runter und machte es sich auf dem Fernsehsessel gemütlich. Wir platzierten uns dekorativ um den Sessel herum und dösten vor uns hin.

Auf einmal kam Herrchen die Treppe runter und hinter ihm der Besuch. Den wir ja nicht kannten. Cousteau erschreckte sich fürchterlich und schickte ein Briardbellheulen in die Luft (ihr wisst schon...) und lief in die Küche um den gruseligen Fremden zu vertreiben. Dann sagte Frauchen schnell, dass der hier sein darf und Cousteau schmiss sich auf seine Füße, um noch ein paar Streichler abzusahnen.

Der Besuch hat übrigens schreckliche Angst vor Hunden und war etwas blass um die Nase, ist aber tapfer stehen geblieben und hat Cousteau sogar vorsichtig über den Kopf getätschelt. Und war bestimmt sehr froh, dass er dann gehen konnte :-)

Frauchen weiß nun, dass wir vielleicht doch nicht jeden Einbrecher ins Haus lassen würden, wie sie immer behauptet. Jedenfalls würde ihn Cousteau mindestens einmal anschreien, bevor er sich streicheln lässt und ihm beim Raustragen unserer Wertsachen hilft.

beschützte Grüße, Nouki

Suchwortauslese



Zwei Volltreffer, würde ich sagen :-)

briard wehleidig.
Briardhündin zickig.


googelnde Grüße, Nouki
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Freitag, 08.08.2008

Kinderkurs 2 oder ...


... wie longiere ich meine Mininacktnase richtig?

Heute haben wir das letzte Mal Kinderkurs in der Hundeschule. Die kleinen Nacktnasen haben schon eine Menge gelernt. Und die Fellnasen natürlich auch. Alle können jetzt bei Fuß laufen, Teppich aufrollen, nach Frolics tauchen und longieren mit Geräten.

Unsere Mininacktnase longiert mich so:




Und hier komme ich gerade aus dem Tunnel. Die Bilder sind mit dem Handy gemacht.



Frauchen hat ein bisschen an der unpassenden Arbeitskleidung des Kindes rumgemäkelt, aber es waren 35°C. Leider hat so ein Kleid keine Taschen für Frolics, so dass ich lange auf Nachschub warten musste.

Heute führen wir das Gelernte den Eltern und Omas und Tanten und so weiter vor. Mal sehen, ob alles klappt. Drückt mal die Pfoten, wenn ihr Zeit habt.

aufgeregte Grüße, Nouki
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Donnerstag, 07.08.2008

Suchwortauslese

Also wenn das hier nicht der Tom war... Leute gibts:

"Meine Freundin möchte mich kastrieren, geht das"

tztztz-machende Grüße, Nouki

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Adé Überraschungsei

Die spinnen doch die Berliner (Politiker). Kinder sind also nicht in der Lage zwischen Lebensmittel und Spielzeug zu unterscheiden. Sie sind sozusagen ständig der Gefahr ausgesetzt, das Spielzeug aus den Überraschungseiern mitzufuttern oder den Kompass aus der Cornflakespackung oder den Kung-Fu-Panda aus dem Happy Meal.

Arme Kinder. Sind wirklich mit Dummheit geschlagen. Konsequenterweise sollten aber auch alle gefährlichen mit Lebensmitteln in Zusammenhang stehenden Gegenstände wie Teller, Besteck oder gar die dünnen Zellophanblätter zwischen den Käsescheiben sofort verboten werden. Und Schuhe. Es soll ja Kinder geben, die sich sowas in den Mund stecken. Was, wenn die schlucken?

Zum Glück haben wir unsere fürsorglichen Volksvertreter, die dafür sorgen, dass unsere von Super RTL verdummten Kinder wenigstens nicht am Essen ersticken. Oder sich mit nicht selbstlöschenden Zigaretten spontan selbst entzünden.

Kind tröstende Grüße, Noukis Frauchen

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Wunder

Aus irgendeinem Grund sehen die Mütter vor dem Schulhort viel älter aus als die Kindergartenmütter.

Faltencreme besorgende Grüße, Nouki

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Mittwoch, 06.08.2008

alles neu...

... macht das Frauchen *kopfschüttel*



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Dienstag, 05.08.2008

Kinderkurs

Gestern und heute und morgen und bis Freitag jeden Tag haben wir Kinderkurs in der Hundeschule. Da lass ich mich von der Mininacktnase longieren. Sie macht das gut, vor allem krieg ich viel mehr Frolics als bei Frauchen. Und der Kreis ist auch kleiner. Muss ich mich nicht so anstrengen.

Heute machen wir Kinderfungility. Mal sehen, wie hoch die springen können. Ich weiß gar nicht, ob die schon springen dürfen, sind ja alle noch im Welpenalter ;-)

ferienbetreute Grüße, Nouki

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Montag, 04.08.2008

"One Euro"

Neulich beim Einkaufen brachte Frauchen den Einkaufswagen zurück zur Einkaufswagensammelstelle. Dort wartete schon eine ältere Dame, die Frauchen mit folgenden Worten empfing: "One Euro [won Juro] ?". "Yes [Jess] ." antwortete das Frauchen multilingual und kam sich sehr kosmopolitisch vor. Dann nahm sie der Frau die Münze ab und gab ihr dafür den Einkaufswagen. "Bye [Bei]" schmetterte sie noch und schleppte die schwere Tasche mit den Lebensmitteln und unsere Putenflügeln ins Parkhaus.

Erst im Auto kam ihr in den Sinn, dass die Frau unseren Einkaufswagen vielleicht gar nicht wollte sondern nur wissen, ob sie das Ein-Euro-Stück da irgendwo reinstecken muss. Da wäre sie am liebsten wieder zurückgelaufen, um fürsorglich nach der fremden Frau zu schauen. Da sie aber Tiefkühlgemüse in der Tüte hatte, ist sie doch nach Hause gefahren. Seitdem fragt sie sich die ganze Zeit, ob sie der Frau nun geholfen hat oder eher nicht. Blöd, diese Ungewissheit.

So cool wie sie nach außen immer tut, ist sie gar nicht.

greetings, Nouki

Noch ein Award


Diesen wunderschönen Award haben wir von Miriam und Habca bekommen. Vielen Dank ihr Lieben!



Den Regeln entsprechend müssen wir zunächst die Regeln veröffentlichen ;-)

1) You have to pick FIVE blogs that you consider deserve this award for
creativity, design, interesting material and also contribute to the
blogger community regardless of language.

2) Each award has to have the name of the author and a link to his/her blog to be visited.

3) Each award winner has to show the award and put the name and link to the blog that has given him/her the award itself.

4) Award winners and the one who has given the prize have to show the link of the "Arte-y-Pico" blog so everyone will know the origin of the award.

5) In compliance with said RULES, the award winner must show the RULES.


Puh, noch einmal fünf Blogs auszuwählen wird ganz schön schwer:

Einer geht auf jeden Fall an Zwilobit, schon wegen der tollen Fotos von Schnecken, Käfern und anderem Getier.

Die Nummer Zwei verleihen wir dem Magdeblog, wegen seines tollen Designs, etwas weniger wegen der Inhalte ;-)

Nummer Drei geben wir dem Wurschti Linus für die tollen Fotos und die lustigen Beiträge mit der Bitte, künftig wieder mehr Beiträge als zwei pro Woche zu produzieren.

An den brandneuen Blog von Tom, dem neuen Teilzeithund vom Wirrkopf verleihen wir Award Nummer Vier als Ansporn für einen ausgefüllten Inhalt und schöne Geschichten, wie wir sie von Banjo gewöhnt waren.

Und last but not least sondern einfach nur last geht der fünfte Award an Ash und ihr Herrchen, wegen der wunderschönen Fotos und des unnachahmlichen Desings des Blogs.

Viel Spaß beim Stöbern und weiterverwarden,

geehrte Grüße, Nouki
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Freitag, 01.08.2008

Nachtrag


irgendwie bin ich heute in Bilder-hochlade-Laune.

WENN ihr hier keine Bilder sehen könnt, DANN gehts bei Weiterlesen weiter (WANN das der Fall ist und WANN NICHT und WIESO weiß ich auch nicht....)

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und euch allen ein schönes Wochenende

und macht ruhig mal einen Ausflug nach Magdeburg, es lohnt sich :-)



touristische Grüße, Noukis Frauchen

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und so...

einfach nur mal so ;-)

Suchwortauslese

"wir brauchen eine hunderüden die läufig ist" Ah ja!

fremdschämende Grüße, Nouki

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Donnerstag, 31.07.2008

nicht auf dem Laufenden

sind die von der großen Zellstoffverarbeitungsbude:




Also wir kaufen die nur, wenn sie zum Schulranzen passen. Kicher.

verwunderte Grüße, Nouki

Ziege

"Einfach anpflocken und grasen lassen." sagte die ehemalige Erzieherin an einem der letzten Kindergartentage zu mir und meinte das Petersiliensträußchen vertilgende Mininacktnasenkind.
Selber! Blöde Ziege, die.

empfindliche Grüße, Noukis Frauchen (ich wollt auch mal was sagen...)

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Saure-Gurken-Zeit


Apropos... die Schnecken mögen Gurken sehr gern, Hundefutter aber nicht. Zufrieden sind sie auch mit vermodertem Laub, schrapsen aber auch jede Menge Apfel- und Birnenstücke weg. Eine badet gern, die anderen schlafen viel.

Die eine, die gern badet, ist schon handzahm:



Und die hier machen wirklich Schnecken-Agility. Sachen gibts....



schleimige Grüße, Nouki
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Mittwoch, 30.07.2008

Gestern


Nachdem wir gestern wieder den ganzen Tag bei über 30°C nur im Schatten rumgehangen haben, wurde unsere Spazierrunde auf die späteren Abendstunden verlegt. Nach gegrillten Hamburgern und Weißwein für die Nacktnasen und Wasser für uns :-( und nachdem die Mininacknase nach dem 38. Bad im Pool ins Bett komplimentiert wurde, waren wir dran. Inzwischen war es 20.00 Uhr und Frauchen zog mit uns durch den Park über die große Straße auf einen langen landwirtschaftlichen Weg, der bis zu einer neu gebauten Umgehungsstraße führt, die noch nicht befahren werden darf und deshalb sehr leer ist und irgendwie unheimlich. Über diese Straße sind wir dann wieder in unseren Stadtteil gekommen, nachdem wir durch einen zweiten Park und noch jede Menge Anleinstrecke mit viel Autoverkehr gelaufen sind. Alles klar soweit?

Auf dieser Strecke kommen wir regelmäßig an drei Schäferhunden, einem Dackel und einem Mischling vorbei, die immer wild kläffend hinter ihren Zäunen wüten. Während ich bei sowas vor Coolheit fast einfriere, braucht Cousteau immer mal noch eine kleine Erinnerung, dass wir nicht zurückschnöseln! Meistens sieht er es aber schon von allein ein. Nur die zwei der drei Schäferhunde, die gemeinsam hinter dem Zaun wohnen, sind eine besondere Herausforderung für ihn bzw. für Frauchen.

Nachdem wir gestern bei schönstem heißem Sommerwetter losgezogen waren, sah der Himmel nach dem ersten Park so aus:




Es kam aber nicht das von Frauchen befürchtete Gewitter, sondern das Wetter, dass ich am meisten hasse: Wind!



Wir stehen bei der Aufnahme dieses Bildes still, den Rest macht der Wind, ehrlich! Im Hintergrund könnt ihr die neue Straße sehen.

Wir sind dann nach 1,5 Stunden tatsächlich trocken aber schön durchgepustet zu Hause angekommen. Geregnet hat es erst um Mitternacht, aber da gehen wir eher selten spazieren :-)

Was dieser Sinnloseintrag soll? Hmm, Sommerloch, Saue-Gurken-Zeit.... Wir können ja auch mal wieder über die Schnecken berichten :-)))))

sinnlose Grüße, Nouki
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Donnerstag, 24.07.2008

Wir haben jetzt auch einen Award

Dank Dixie und ihren Leinenhalter Chen haben wir diesen wunderschönen Award bekommen:



Dankeschön, ihr Lieben :-)

Wir nutzen dies als Gelegenheit, erstmal der lieben Bijou ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk zu machen und ihrem Blog den gleichen Award zu verleihen

Dann verleihen wir den Award unbekannterweise mal an die folgenden Blogs, bei denen wir zwar nicht kommentieren aber immer fleißig mitlesen. Schaut mal rein, es lohnt sich:

Bestatterweblog

Verheiratet - Alleinerziehend

Frau... ääh...Mutti

Streetgirl

Altenheimblog

verliehene Grüße, Nouki
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unsere Mininacktnase...


... geht morgen das letzte Mal in das komische Haus, indem sie sich immer fröhlich die Hosen zerrissen und die Strümpfe dreckig gemacht hat und geht in vier Wochen in ein neues größeres Haus, aus dem sie mit tintenfleckigen Fingern und wahrscheinlich immer noch schmutzigen Strümpfen zurück kommt.

Sooo groß ist sie schon! Als ich sie kennengelernt habe, war sie noch nicht mal drei Jahre alt und hat immer das Gleichgewicht verloren, wenn ich sie angespielt habe. Bis ich gelernt hatte, dass ich das nicht darf. Seitdem sind wir beste Freundinnen und sie hat mich viel lieber als den Fresssack. Doch seht selbst:



einschulende Grüße, Nouki

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Mittwoch, 23.07.2008

neue Haustiere

Unsere Mininacktnase hat neue Haustiere. Wir reichen ihr ja scheinbar nicht oder sind zu gewöhnlich, ein Pferd passt nicht in unseren kleinen Garten und ein Hamster oder Meerschweinchen hat Frauchen nicht erlaubt. Nun haben wir vier Haustiere gefunden, die keinen Krach machen, nicht weglaufen (jedenfalls nicht so schnell), sich genügsam von Salat, Blättern und Erdbeeren ernähren und auch sonst wenig Platz und Pflege beanpruchen:



Genauer gesagt haben wir drei Hain-Bänderschnecken aus der Familie der Schnirkelschnecken und die da oben, irgendeine andere Schnirkelschnecke, sieht so ähnlich aus wie eine Weinbergschnecke, die man angeblich essen kann, ist aber viel kleiner.

kriechtierische Grüße, Nouki

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Dienstag, 22.07.2008

von oben




Wir grüßen Emil und Ash.

perspektivische Grüße, Nouki
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Panikhaken

Da wollte sie wieder Geld sparen und hat bei Zooplus eine Pferdeleine für Cousteau bestellt. Mit Panikhaken. War ganz billig und ist schön lang und weich. Stand jedenfalls in der Beschreibung. Warum der Stinker, der zwar fast so groß wie ein Pferd ist, aber auf dem man trotzdem nicht reiten kann (sehr zum Bedauern der Mininacktnase übrigens, die auch lieber ein echtes Pfernd hätte) nun ausgerechnet eine Pferdeleine braucht, ist mir schleierhaft.

Unpraktisch ist in jedem Fall der sogenannte Panikhaken, der zwar aufzumachen geht, aber unglaublich schwer zu. Pferdehalter scheinen sehr viel Zeit zu haben.... Jedenfalls hat Frauchen heute morgen nach der Freilaufstrecke ewig an ihm rumgefummelt. Mein regelgerechter Hundekarabiner machte wie immer einfach "klick". Fertisch.

Hat hier jemand ein echtes Pferd? Wir hätten eine wunderschöne, drei Meter lange weiche Pferdeleine mit wunderbarem Panikhaken abzugeben. Gegen Leckerlies. Ne, Frauchen :-)

sparsame Grüße, Nouki



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Freitag, 18.07.2008

wie aus dem Pitbull ein Mischling wurde und aus dem Angriff ein Spiel...

Wie verquer die Wahrnehmung in der Bevölkerung gegenüber Angriffen von Hunden ist, kann man gut an diesem Beispiel hier sehen.

Keine Ahnung, warum die Jungs so einen Quatsch erzählten, vielleicht wollten sie dem Mädel eins auswischen oder interessanter wirken und in die Zeitung kommen... in unserer Stadt hat der angebliche Pitbullangriff große Wellen der Empörung geschlagen, es war tagelang Thema auf den ersten Seiten der Lokalpresse, Zeugen wurden gesucht, Menschen polarisiert.

Ich finde es letztendlich gut, dass die Jungs doch noch mit der Wahrheit rausgerückt sind und noch besser von unserer Zeitung, darüber auch jetzt noch zu berichten und den Vorfall in den Köpfen der Leute wieder ein bisschen gerade zu rücken.

Man darf nicht vergessen, dass wir ohnehin schon in einer Stadt wohnen, die Hunden absoluten Leinenzwang aufdiktiert, zum Ausgleich Hundeauslaufwiesen mit 30 m Breite an viel befahrenen Hauptstraßen "anbietet" und die Leute in vielen Fällen die Straßenseite wechseln, wenn ihnen ein größerer Hund entgegenkommt. Eine gewissen nüchterne und realistische Betrachtungsweise tut dabei gut!

kommentierende Grüße, Nouki

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Donnerstag, 17.07.2008

ausgesperrt

Ja ja, so kanns kommen, wenn man sich nur auf die moderne Technik verlässt und abhängig ist vom Ladezustand von Batterien und der Störfreiheit von technischen Reglern...

Wir haben nämlich so ein ultramodernes elektrisches Schloss an unserer Tür. Da kann Frauchen schon auf dem Hof auf ihre kleine Fernbedienung drücken und dann dreht das Schloss sich und macht unsere Eingangstür auf. Das ist sehr praktisch, wenn man viele Taschen und Mininacktnasendinge in den Händen hat. Unsere Mininacktnase produziert nämlich täglich im Kindergarten unzählige Briefchen, Bildchen, Papierblümchen und ähnliches nützliches Andenkenmaterial, dass Frauchen tapfer jeden Tag mit nach Hause nimmt und (erstmal) aufhebt. So hat sie meistens die Hände voll mit Tasche, Schlüsselbund, Handy, Bastelzeugs, Kinderrucksack, Sportzeug, Einkauf und und und. Aber ich schweife ab...

Dieses Schloss also wird mittels Fernbedienung aktiviert. Man drückt, es piept, es dreht sich, die Tür ist auf. Außer gestern. Frauchen drückte, es piepte, es drehte sich... nicht.
Frauchen drückt wieder, es piepte. Sonst nichts. Wir drückten auch - nämlich unsere Nasen von innen an die Milchglasscheibe der Tür und wunderten uns, warum Frauchen nicht reinkam. Schließlich regnete es draußen!

Frauchens rufen in solchen Momenten immer erstmal die Herrchens an. Nicht dass der ihr hätte helfen können. Er hat ja auch nur so eine Fernbedienung und war ganz schön weit weg. Also ist Frauchen einfach wieder weggefahren, um den Schlüssel von der Oma zu holen. Und dann nach endlosen Minuten wiedergekommen um uns endlich rauszulassen in den Regen.

Als Herrchen abends das Schloss ausprobierte, funktioniert es natürlich. Mit seiner und mit Frauchens Fernbedienung. Natürlich! Das ist immer so. Frauchen hat heute erstmal richtige Schließschlüssel nachmachen lassen, damit ihr das nicht wieder passiert.

Blöde Technik. Brauchen wir nicht!

abschließende Grüße, Nouki


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Montag, 14.07.2008

bedeckt

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich ja momentan überaus freundlich und zuvorkommend zu Rüden. Aus irgendeinem Grund lässt Frauchen mich trotzdem (oder deshalb???) nicht mehr zu anderen Rüden. Die einzigen Jungs, die ich treffen darf, sind die mit den leeren Beuteln.

Meine bisherigen Bemühungen zur Kontaktaufnahme mit potenten Kerlen sind leider alle gescheitert. Mögliche Gründe waren verschlossene Autotüren, Gartenzäune und Hundeleinen. Auch mein minutenlanges Kontaktheulen im heimischen Garten brachte zwar etliche akustische Rückmeldungen der Otterslebener Hundeszene mit sich, persönlich kam aber leider niemand vorbei, um sich bei mir vorzustellen.

So langsam wird ja die Zeit knapp (obwohl ich diesen Zustand ssssher klang ausdehnen kann, zum Leidwesen von Frauchen), also habe ich mir nochmal meinen leerbeuteligen Mitbewohner vorgenommen und ihm die Sache genau erklärt. Zur Erinnerung und um sein Interesse doch noch zu wecken, stehe ich den halben Tag mit dem Hinterteil vor ihm und beuge artig meinen Schwanz zur Seite, damit er auch alles gut sehen und riechen kann. Mit Erfolg, muss ich gestehen, denn dank meines Charmes und meines unnachahmlichen Duftes habe ich seine verlorengeglaubten Geister wieder beflügeln können.

Frauchen hat ganz schön ungläubig geguckt, als sie uns erwischt hat. Cousteau hat eher unglücklich geguckt, denn standesgemäß habe ich ihn noch eine Weile an mich gefesselt. Ich dagegegen sähe ziemlich zufrieden aus, meint Frauchen. Bin ich aber nicht. Ich verfolge den armen Kerl weiter. So!

Das heißt aber nicht, dass ihr nicht willkommen wärt, ihr bebeutelten potenten Briardrüden da draußen. Oder Pudel-, Ridgeback-, Schäferhund-, Beagle-, Mischlingsrüden..... denn nur von Luft und Liebe kann man ja auch nicht leben :-)

bedeckt haltende Grüße, Nouki

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Mittwoch, 09.07.2008

Nebenbei bemerkt...

ist es doch eigenartig, dass Frauchen für ein Päckchen Frolics nur 7% Mehrwertsteuer bezahlen muss, aber für ein Paket Caprisonne immerhin 19% Märchensteuer. Vielleicht sollten wir der Mininacktnase auch Hundefutter kaufen. Was wir dann sparen, können wir doch in Rindfleisch (7% Mwst.) und Schweineohren (19% Mwst.) anlegen. Und dazu trinken wir Milch (7% Mwst.) oder Mineralwasser (19% Mwst.).

steuereformierte Grüße, Nouki

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Dienstag, 08.07.2008

Fundstück


Weil Frauchen so laut gelacht hat, veröffentliche ich mal das, was sie so zum Lachen gebracht hat. Gefunden heute in einem Kleinanzeigenmarkt im Internet:







"Reinrasieger Malteser
Wunderschöne Reinrasiege Malteser Hündin,die durch Umzug nur
schweren Herzens zu verkaufen ist. Sie ist 2 Jahre alt,stubenrein sehr
artig usw.usw. Fragt mich wenn fragen ofen sind!!! 0177******** Bild
kann ich leider nicht einstellen,da meine Megabyte zu groß sind. Preis
liegt bei 380€"


gut gelaunte Grüße, Nouki

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Montag, 07.07.2008

Was ist los?

Weiß einer, was mit Nouki los ist? Sie riecht so komisch und pinkelt draußen alle naselang hin und wenn wir Rüden treffen, macht sie ihnen schöne Augen. Wenn ich an ihrem Popo schnüffele, macht sie mir auch schöne Augen und springt so lustig vor mir rum. Außerdem rennt Frauchen dauernd mit nem Lappen hinter ihr her und wischt irgendwas weg.

Komische Sache das.

ratlose Grüße, Cousteau

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Freitag, 04.07.2008

Rehkitz

Das haben wir ja noch gar nicht erzählt:

Letzte Woche standen wir mit ein paar anderen Hunden so in der Hundeschule rum, es sollte gerade ein Kurs beginnen, da sah ein anderes Frauchen plötzlich ein Rehkitz innen am Zaun entlangspringen. Die meisten Hundekumpels waren angeleint, uns hatte Frauchen gerade auf eine Decke am Rand abgelegt, so dass das Rehkitz erstmal nicht in unmittelbarer Gefahr war. Vorsichtshalber brachte uns Frauchen aber schnell runter von dem hinteren Hundeplatz. Dann begannen die Nacktnasen zu rätseln, was denn nun am besten zu tun sei. Man liest ja immer, wenn man das Rehkitz anfassen würde, würde die Mama es nicht mehr annehmen und es würde dann verhungern. Andererseits war den Nacktnasen nicht ganz klar, wie es denn in das eingezäunte Gelände kommen konnte. So ein erwachsenes Reh springt einfach über den Zaun, aber das Kitz war sehr klein und sprang immer wieder am Zaun hoch ohne Aussicht auf Erfolg. Also riefen die Nacktnasen den Notruf an, um eventuell ein Fahrzeug der Tierrettung oder die Feuerwehr zu holen. Die Notrufzentrale, versprach, sich darum zu kümmern.

Dann haben alle Hunde und Nacktnasen den hinteren Hundeplatz verlassen und wir haben den Kurs vorne weitergenacht. Nach ein paar Minuten kam ein älterer Herr und fragte nach dem Rehkitz. Nach kurzer Einweisung kam er mit einer Feldplane wieder und fing das Rehkitz ein und setzte es hinter den Zaun, damit seine Mama es dort abholen könne. Das hat ganz schön geschrieen dabei.

Dann hat sich der Mann uns vorgestellt und sagte, er sei der Jagdpächter von diesem Gebiet und wir hätten alles richtig gemacht und Mama Reh würde ihr Kitz nachher abholen. Wir haben uns übrigens alle vorbildlich verhalten, sind liegengeblieben, als der Mann vorbeiging und sind auch liegengeblieben, als die Nacktnasen mit ihm erzählt haben. Frauchen war sehr stolz auf uns und hat gesagt, es sei immer gut, auf den Jagdpächter einen guten Eindruck zu machen, weil er dann vielleicht etwas netter zu uns ist, wenn er uns mal ohne Leine erwischt :-)
Der Jagdpächter meinte noch, die Mama müsse das Kitz schon in den frühen Morgenstunden in der Hundeschule abgelegt haben, als noch nichts los war, er hatte auch ein winziges Loch im Zaun gefunden, wo es vielleicht durchgekrabbelt war. Rehkitze bleiben dann in ihrem Versteck bis die Mama es wieder abholt und rühren sich nicht. Sie riechen auch nach nichts, deshalb haben wir es nicht bemerkt. Als die vielen Hunde auf den Platz kamen, hatte es aber bestimmt Angst bekommen und wollte aus dem Kinderparadies abgeholt werden, weshalb es sein Versteck verlassen hatte.

Am nächsten Tag war das Rehkitz übrigens weg. Wir hoffen sehr, dass seine Mama es wieder abgeholt hat.

kitzlige Grüße, Nouki



Montag, 30.06.2008

Wasserspiele

Dass wir noch nicht ertrunken sind, ist sicher nur Glückssache. Beim gemeinsamen Schwimmen haben wir nämlich eine besondere Technik, um unsere stahlharten Irondog-Muskeln immer noch ein bisschen mehr zu trainineren. Das geht so:



Frauchen wirft ein Stöckchen in einen See und ich fliege wie ein Blitz ins Wasser, um ihn wiederzuholen. Nur mit leichter, bisher ungeklärter Verzögerung sprintet Cousteau hinterher, nimmt schwimmenderweise die Verfolgung auf und hängt sich auf meinen Rücken, damit ich ihn bis zu dem Stöckchen trage. Noch beim Schwimmen maule ich ihn dafür voll, ich bin ja kein Landseer! Wenn ich mich mit Maulen und Stöckchenfangen bis dahin nicht verschluckt haben, schwimmen wir im Doppelpack (ich unten, Cousteau auf meinem Rücken, mit den Zähnen in meinem Halsband und/oder Nackenfell eingehakt) so lange, bis ich Boden unter den Füßen habe. Dann vergesse ich Stöckchen und Frauchen und verkloppe den blinden Passagier nach Strich und Faden, bis Frauchen schimpft oder wir beide nicht mehr können. Dann wirft Frauchen ein neues Stöckchen und ....



Ja, manchmal ist das Frauchen zu wild, dann müssen wir in zwei Schichten ins Wasser und Stöckchen holen. Es ist ja nicht so, dass der kleine Stinker nicht schwimmen könnte. Ohne mich schwimmt er ganz weit und schnell und vor allem allein.




abgetauchte Grüße, Nouki
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Donnerstag, 26.06.2008

Trainingslager II


Da waren also tatsächlich Berge und Gebirgswasserfälle in Schweden, jetzt guckt Ihr, was?




Dieses spezielle Training dient der besseren Kontrolle auch auf nassem Rasen und hilft Ängste vor dem Gegner zu überwinden. Gleichzeitig versucht Torwart Cousteau seine Festhaltetechnik zu verbessern durch intensives Training der Kaumuskeln.




Leichtere Bälle will Torwart Cousteau einfach mit der Zunge fangen, weshalb er intensiv an einer Streckung und Dehnung dieses wichtigen Torwartmuskels gearbeitet hat.



Aufgrund eines durch die Medien bereits im Vorfeld geschürten gesteigerten Selbsvertrauens übt er auch schon für die Zeit, da hauptsächlich aufs gegnerische Tor gestürmt wird, da ja Nouki und Dixie als Stürmerinnnen dabei sind.



Um die ganzen Neunzig Minuten auf dem Platz durchzuhalten habe ich mich natürlich mit intensivem Lauftraining fit gehalten. Damit gelingt es mir nicht nur, den lahmen Cousteau abzuhängen sondern auch jederzeit rechtzeitig am gegnerischen Tor zu sein, um die zielgenauen Pässe aus dem Mittelfeld in wunderschöne Tore zu verwandeln.



Dabei kann man schon mal ins Schwitzen kommen, ich hoffe aber, ihr tauscht trotzdem noch eure Trikots mit mir. Das trocknet ja wieder.



Natürlich haben wir auch das Stellungsspiel im gegnerischen Angriffsfeld geübt, hier gegen ein Mitglied der holländischen Auswahl, so dass wir auch gegen gegnerische Angriffe bestens gewappnet sind.

In diesem Sinne:

vorbereitete Grüße, Nouki
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Trainingslager

So, nachdem auch unsere Sportredaktion die komplizierten Anforderungen von Indis Mannschaftsaufstellung verstanden hat (besseres Personal ist schwer zu kriegen), kommen unsere Bilder aus dem Trainingscamp. Wir waren zum Höhentraining extra in ein für seine vielen Berge und sein Hochgebirgsklima bekanntes Land gereist - Schweden :-)



Dort haben wir erstmal ausgespannt von der anstregenden Bundesligasaison und uns mit frischem Fisch und Nutellabroten für die Ereignisse der kommenden Tage gestärkt.

fortsetzende Grüße, Nouki






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FINALE!!!

Gestern haben unsere Nacktnasen "Pablick Wjuhing" in unserem Garten veranstaltet. Obwohl, so public war es gar nicht, denn es waren nur ein paar Freunde da. Zwischendrin gab es zur Abwechslung auch immer mal wieder "Pablick Lissning", was manchmal an Cousteau lag, der sich vor den Beamer stellte, aber die meiste Zeit am Gewitter in der Sendezentrale in Wien.

Wir Fellnasen hatten auch Besuch, nämlich von Rambo und Ripley, die netterweise unseren Hasenauslauf neu umgegraben haben, so dass ich endlich mal wieder so tun konnte, als hätten wir noch Kaninchen. Das vor Jahren im Auslauf spurlos verschwundene Meerschweinchen Pepita konnte leider auch bei dieser Aktion nicht wiedergefunden werden. Eigenartig. Cousteau hat sich dabei weder als Kaninchen verstellt noch mir beim Hüten der zugegebenermaßen recht hundlich duftenden Kanichenterrier und -Mixe geholfen, sondern einfach die Hose von Rambos Mitbewohner vollgesabbert, denn der hatte Chips und Cousteau nicht!

Nach jedem Tor der deutschen Mannschaft feuerte Herrchen einen Knaller ab, so dass ich es vorzog, das Hüten der hundeartigen Kaninchen vorerst einzustellen und unter der Bank zu sitzen. Aber immer nicht für lange Zeit, denn ich bin ja kein Angsthase *hüstel*.

Jedenfalls danken wir Herrchen für das tolle Programm und freuen uns schon aufs Finale!

jubelnde Grüße, Nouki, dönereinkaufend!



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Montag, 23.06.2008

In Schweden...

... trifft man nur sehr wenige Menschen, aber die sind alle sehr nett....

... gibt es nur Leichtbier zu kaufen, sehr zur Freude von Frauchen, die das Briardmobil mit Tuborg vollgeladen hat....

... ist alles süß, das Brot, die Leberpastete, die Lachssauce - nur Milchreis ist salzig...

... gibt es im Ikea das gleiche wie in Deutschland zu kaufen...

...ist das Essen im Supermarkt gar nicht so teuer, wie man immer hört...

...schmeckt das Essen nicht so gut wie in Dänemark...

... gibt es kein schwedisches Hundefutter zu kaufen...

... ist es viel wärmer als es die vielen Pullover voraussagten, die Frauchen eingepackt hatte...

... ist es unheimlich lange hell und unheimlich kurz dunkel (jedenfalls im Juni)...

... muss man zum Fisch kaufen eine Nummer ziehen und wenn man die verpasst, kommt man nicht dran :-)

... ist es manchmal so still, dass sogar die Vögel voller Ehrfurcht verstummen...

... halten sich (fast) alle an die Geschwindigkeitsbegrenzung....

... sind alle Waldweg gepflegt und benutzbar und gemäht, aber völlig menschenleer (Wer kümmert sich aber dann darum?)...

... ist es wunderschön!

Fazit ziehende Grüße, Nouki


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Donnerstag, 19.06.2008

Wieder da...

Mann, war das ein toller Urlaub. Also als Hund kannste fast nichts besseres machen als nach Schweden zu fahren. Den Nacktnasen hat es aber auch gefallen, glaube ich. Jedenfalls haben sie versprochen, dass wir noch mal hinfahren.

Unser Haus war übrigens super, gar nicht so wie wir befürchtet hatten. Der Vermieter lagert sogar extra Hundestöckchen in der Küche neben so einem komischen Ding, dass man anzünden kann und dass die Karmin oder so genannt haben.

Die Umgebung von dem Haus war sogar noch besser, weil hinter der Scheune gleich der Wald anfing und gar nicht wieder aufhörte und vor dem Haus gleich der See war, der unser Fell schön weich gemacht hat.

Fische hat unser Personal auch in Mengen gefangen. Allerdings haben wir das Zeugs natürlich nicht roh gefressen, sondern nur gegrillt oder gebraten, in Bierteig oder mit leckerer Knusperhaut und Sauce. Immer wieder haben die uns so einen toten kalten Fisch vor die Schnauze gehalten und wir haben immer nur zustimmend genickt und und um Zubereitung gebeten.

Natürlich haben wir noch eine Menge mehr erlebt, aber das schreiben wir euch später, gestern hatte die Mininacktnase Geburtstag und heute kommt eine Horde Kinder, so dass Frauchen die weitere redaktionelle Mitarbeit verweigert. Frechheit.

auf die Ruhe nach den Sturm wartende Grüße, Nouki

Donnerstag, 29.05.2008

Das war knapp

Fast wäre er erstickt, der kleine Stinker. Unsere neuen Halsbänder sind nämlich gerade angekommen. Also, was sollen wir sagen, irgendwie haben wir kein Glück.

Frauchen nimmt das erste Halsband, legt es mir um und es passt. Sie nimmt das zweite Halsband, legt es Cousteau um und... es ist zu eng. Sie will es wieder abmachen, um es weiter zu stellen... aber der Verschluss geht nicht mehr auf. Cousteau sitzt vor Frauchen und macht Panikaugen. Frauchen versucht es ihm über den Kopf zu ziehen, aber es ist zu eng. Sie versucht es noch einmal mit dem Verschluss: geht nicht auf. Sie stellt das Halsband an Cousteaus Hals weiter, so weit das möglich ist (sind nur zwei cm drin), dabei muss sie mit den Fingern zwischen Hals und Band, es wird noch enger. Cousteau würgt und schnieft und macht Riesenkulleraugen. Endlich hat Frauchen das Halsband etwas weiter gestellt. Sie zieht es ihm mit aller Kraft über den Kopf. Cousteau gibt würgende Geräusche von sich, schluckt - und ist frei. Frauchen schwitzt, wir hecheln. Nochmal gut gegangen. Als nächstes hätten wir es durchgeschnitten.

Warum ist es so schwer, schöne Halsbänder für uns zu bestellen?

Die schwarze Stickschrift kann man auf dem grauen Halsband von Cousteau kaum lesen. Sowas hatte Frauchen befürchtet und es extra hingeschrieben, dass die sich das vorher anschauen sollen. Eigentlich sollten wir beide rote bekommen, áber das rote Gurtband hat wohl nur noch für Anouk gereicht.

Außerdem ist immer die Telefonnummer schief. Auf beiden Halsbändern. Und Cousteau kann seins ja nicht mal benutzen, weil es nicht nur zu eng, sondern auch kaputt ist. Meins passt ihm, aber das geb ich ihm nicht.

Frauchen hat extra für uns beide 45 cm Mindestlänge bestellt und drauf hingewiesen, dass wir mit langem Fell mehr Länge brauchen, viel mehr Länge.

Jetzt sind wir schon wieder sauer! Fotos machen wir nachher noch, aber wir wissen noch nicht, wie wir sie in Herrchens Computer kriegen...

verärgerte Grüße

Reh


Banjo hat ja vorgeschlagen, wir sollten statt Katzen besser Rehe jagen. Weil wir gut erzogen sind ;-) und auf ältere Rüden hören, haben wir das gestern gleich mal in die Tat umgesetzt. Frauchen war mit uns zur Belohnung für das tolle Longieren noch kurz im Wald. Wie in jedem Wald in unserer Gegend wohnt auch hier mindestens ein Reh, das direkt vor uns auf den Weg sprang und fröhlich in den Wald hüpfte.

Da Frauchen zwar nicht unbedingt will, dass wir jagen, es aber auch nicht sooo schlimm findet, weil wir immer gleich zurückkommen, feuert sie uns ja neuerdings nicht mehr an. Gestern hat sie sich in diesem relativ dichten Wald lieber schnell ein gutes Versteck gesucht und gewartet, dass wir sie finden.

Nach fünf Sekunden war das Reh schon nicht mehr auffindbar, Frauchen aber auch nicht. Während die in ihrem Versteck hockte und sich ins Fäustchen lachte, suchten wir den Weg hin und den Weg zurück und oben auf dem Berg und unten im Tal und wieder auf dem Weg. Mehrmals kamen wir an Frauchens Versteck vorbei, ohne ihre Witterung zu bekommen, weil sie sich westlich vom Weg versteckt hatte und wir herrlichen Ostwind hatten. Bei der Rettungshundesuche hätte Frauchen mich auf der anderen Seite des Waldes anfangen lassen, aber alleine bin ich nicht darauf gekommen vor lauter Panik.

Irgendwann war ich so hilflos, dass ich sogar Cousteau vorgehen lassen habe, hätte ja sein können, dass er ihre Spur findet und sie trailt. Aber auch Fehlanzeige. Nach endlosen 5 Minuten bin ich noch einmal systematisch den Weg abgelaufen bis zu der einen Stelle, wo es mehr nach Frauchen roch als an den anderen Stellen. Stehengeblieben war ich hier schon dreimal, aber sie war nicht zu sehen. Dann hatte ich plötzlich eine Eingebung und ich preschte ins Unterholz und da saß sie schadenfroh und stand wieder schweigend auf und lief los. Ich schwöre euch, kein Reh, Hase oder rennende Bockwurst der Welt hätten mich danach von Frauchen weglocken können. Sie ist fast über mich gefallen auf dem Weg zurück. Cousteau dagegen hatte Frauchen als gefunden abgehakt und machte sich wieder auf die Suche nach dem Reh. Deshalb musste er an der Schleppleine mitkommen. Sicher ist sicher.

Wenn das meine ehemaligen Rettungshundkollegen lesen, lachen die mich bestimmt aus, peinlich, peinlich.

peinlich berührte Grüße, Nouki

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doppelt hält besser


Weil wir ja in den nächsten zwei Wochen Urlaub haben und außer ein wenig Mantrailing in schwedischen Wäldern nicht viel zu tun haben werden, hat Frauchen gestern beim Longieren noch mal richtig aufgefahren. Sie träumt ja schon lange davon, uns gleichzeitig zu longieren, am besten noch in verschiedene Richtungen :-)

Damit wir das lernen, müssen wir zuerst verstehen, welchen von uns sie gerade mit ihren komischen Verrenkungen meint. Hilfreicherweise hat sie gestern immer noch unsere Namen dazu genannt, ihr Ziel ist es aber, mir nur noch in die Augen zu schauen und mit der rechten Schulter zu zucken, damit ich z. B. rechtsrum laufe und Cousteau liegen bleibt.

Das mit dem Liegenbleiben hat der kleine Stinker sogar kapiert, während ich um den Kreis lief, ist er tapfer am Rand des Kreises liegen geblieben. Als ich in seine Nähe kam, wusste ich zuerst nicht, ob ich an ihm vorbeilaufen darf, aber Frauchen hat so schön gefuchtelt, da hab ichs einfach getan und gleich kam der Dummy rausgeflogen. War also richtig. Dann musste ich liegenbleiben und Cousteau durfte rennen. Weil er nicht an mir vorbeigepasst hat, ist er auf meiner Höhe immer ein zwei Schritte im Kreis gelaufen, was ja nun gar nicht geht beim Longieren. Deshalb hat Frauchen ihn einfach mit "Hopp" über mich springen lassen. Das konnte er und das sah auch noch total schick aus.

Zum Schluss hat sie uns gleichzeitig in die gleiche Richtung geschickt. Das ging auch, wir haben uns immer abwechselnd überholt, weil jeder den Dummy fangen wollte, wenn er fliegt. Natürlich hab ich ihn gekriegt :-)

Alles in allem war Frauchen sehr zufrieden mit uns und will das weiterüben.

Was wir bei unserem kurzem Waldspaziergang noch erlebten erzähle ich euch nachher...

verkreiselte Grüße, Nouki


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Mittwoch, 28.05.2008

Oh!



Nicht empfehlenswert BoNo
  

Schleswig-Holstein,
Deutschland
.

Bewertung abgegeben am: 08 April 2008  

Reisezeitraum: März 2008

"Wir sind schon viele Male in Schweden
gewesen und haben immer schöne Häuser und nette Menschen kennen gelernt.

Kittagarden ist für einen Urlaub nicht zu empfehlen. Es handelt sich um einen
alten Bauernhof und die Bilder entsprechen nicht mehr dem Stand 03/08. Außen
liegt ganz viel Müll und Schrott herum (die Krönung war ein toter Hase), im
Badezimmer ist Schimmel, die Küchenausstattung ist eher spartanisch, das
Wohnzimmer ist quasi unmöbliert (keine gemütliche Sitzgelegenheit), es gibt
keine Kleiderschränke, viele Lampen funktionieren nicht und das Haus ist kaum
warm zu bekommen.

Es ist zugegebener Maßen ruhig, aber das ist es viel und Schweden und wiegt hier
die Mängel nicht auf."



ängstliche Grüße, Nouki




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Dienstag, 27.05.2008

geschafft

Nun haben wir das auch erledigt. Wir sind entwurmt mit dem von der schwedischen Einreisebehörde vorgeschriebenen Wirkstoff, haben ein Gesundheitszeugnis, unsere Tollwuttiter sind bestätigt und eingetragen. Dürfte nix mehr schief gehen bei der Einreise.

Während wir gestern auf den Tierarzt warten mussten, haben wir mal wieder gesehen, wozu Nacktnasenfrauen so fähig sind, jeder Mann wäre längst kollabiert bei der Vorstellung: Da hat es eine junge Mutter wirklich fertig gebracht, mit dem Fahrrad und mit Kleinkind im Kindersitz, Kindergartenkind auf eigenem Fahrrad und Kaninchen in Transportbox zum Tierarzt zu fahren. Wahnsinn. Es ist sogar gut gegangen, auch wenn es sehr sehr wacklig aussah. Das Kaninchen schien gute Nerven zu haben, es mümmelte ganz relaxt das Heu in seiner Box.

beeindruckte Grüße, Nouki

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Montag, 26.05.2008

Kätzchen

Eine schwarze Katze bringt ja angeblich Unglück, wenn sie einem morgens von links nach rechts über den Weg läuft, oder so.
Die schwarze Katze, die wir heute morgen getroffen haben, rannte aber nicht von links nach rechts sondern weg. Vor uns. Während wir von hinten nach vorne hinterherrannten, hat Frauchen uns diesmal gar nicht angefeuert. Sonst ruft sie immer so motivierende Sachen wie "Anouk!" oder "Cousteau!" oder "Nein!". Diesmal hat sie einfach nur zugeschaut. Um die Katze hat sie sich wohl keine Sorgen gemacht, Büsche und Bäume waren genug da und um uns auch nicht.

Das hat uns total durcheinandergebracht. Nach 10 Sekunden hatte sich die Katze in Luft aufgelöst wie immer und wir sind erwartungsvoll zu Frauchen gelaufen, um uns unsere Schimpfe abzuholen. Aber die hat nix gesagt, ist einfach weitergegangen und hat uns ignoriert. Wir waren verwirrt und sind vorsichtshalber gleich bei Fuß gelaufen. Den ganzen Restweg, Frauchen hat trotzdem nicht mit uns gesprochen sondern uns vor der Straße nur angeleint. Komisch das.

verwirrte Grüße, Nouki

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